2026-04-24
In den letzten Jahren hat sich für mich vieles verändert.
Vor allem meine Zeit in verschiedenen Sportvereinen hat mich geprägt – im Positiven, aber auch im Herausfordernden.
Ich habe dort viel gegeben.
Oft mehr, als eigentlich gut für mich war.
Ich habe übernommen, organisiert, aufgefangen, unterstützt – weil ich genau so bin: jemand, der gerne gibt, der Verantwortung trägt und andere entlastet.
Und gleichzeitig habe ich gemerkt:
Ich selbst bin dabei zu oft zu kurz gekommen.
Genau aus dieser Erfahrung heraus habe ich damals eine klare Entscheidung getroffen:
Ich gehe meinen Weg selbstständig.
Unabhängig.
Frei in meinen Entscheidungen.
In meinem Tempo.
In dem Rahmen, der für mich körperlich und seelisch stimmig ist.
Und das hat funktioniert.
Sehr gut sogar.
Ich konnte mir meine Angebote so gestalten, wie sie sich für mich richtig anfühlen.
Ich konnte geben – ohne mich dabei zu verlieren.
Und trotzdem war da immer auch noch ein anderer Gedanke:
Ich möchte mehr Menschen erreichen.
Und es gibt noch mehr Menschen, die ähnlich fühlen und arbeiten wie ich.
Ein Satz aus der Vergangenheit ist mir dabei immer wieder in den Kopf gekommen.
Ein ehemaliger Trainerkollege hat einmal gesagt:
„Wenn sich all die, die in Vereinen so viel geben, zusammentun und etwas Eigenes aufbauen – dann wird es für jeden leichter.“
Dieser Gedanke hat in mir gearbeitet.
Und irgendwann kam der Punkt, an dem ich gespürt habe:
Ich darf das nochmal neu betrachten.
Nicht aus dem alten Muster heraus – sondern bewusst, klar und mit anderen Grenzen.
Und genau das habe ich getan.
Ich habe mich nochmal getraut.
Habe ein Angebot gemacht, gemeinsam etwas zu gestalten.
Stärken zu bündeln.
Erfahrungen zu verbinden.
Wissen zu teilen.
Und ich bin unglaublich dankbar, wie viel Resonanz darauf gekommen ist.
Es zeigt mir wieder einmal:
Entscheidungen dürfen sich verändern.
Wege dürfen sich weiterentwickeln.
Und manchmal lohnt es sich, etwas nicht komplett loszulassen – sondern in neuer Form wieder einzuladen.
Gemeinschaft bedeutet für mich heute nicht mehr, mich selbst zu verlieren.
Sondern gemeinsam zu wachsen – und dabei gut bei sich zu bleiben.
Wenn wir aufeinander achten, uns gegenseitig stärken und ehrlich bleiben,
dann kann daraus etwas richtig Wunderschönes entstehen.
Ich freue mich sehr auf das, was kommt.
Auf gemeinsame Projekte.
Auf tiefe Begegnungen.
Auf Räume, in denen Menschen sich selbst wieder näherkommen können.
Gemeinsam.
Und trotzdem ganz bei sich.
Von Herzen
Sandra 💚
Admin - 16:01:07 @ Allgemein
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